| Odenwaldklub unterwegs in der Rhön
Sparhof, ein Ortsteil
von Kalbach, in der reizvollen Landschaft des Naturparks Hessische
Rhön, war Ausgangspunkt für ein abwechslungsreiches Ausflugsprogramm
der Teilnehmer der diesjährigen Mehrtagesfahrt des Rüsselsheimer
Odenwaldklubs. Einer der Höhepunkte war der Besuch in Fulda,
mit dem1704 bis 1712 von Johannes Dientzenhofer errichteten Dom, der
seine religiöse Bedeutung durch das Grabmahl des hl. Bonifatius erhält.
Die ehemaligen Wohnräume der Fürstenstäbe im barocken Stadtschloß mit
ihrer Innenausstattung aus dem 18. Jahrhundert, bieten einen Eindruck
von fürstlicher Repräsentation und Leben in der Barockzeit. Die Fülle
und Farbenpracht des Dahliengartens ist ein unvergleichlicher Genuß,
nicht nur für Gartenliebhaber. Der Kreuzberg und die
Wasserkuppe blieben leider weitgehend in Regen und Nebel verborgen,
dafür ließ sich bei dem Besuch in Bad Kissingen, seit 1520 Heilbad,
endlich auch einmal die Sonne sehen und verschönerte den Bummel durch
die Altstadt, das Kurviertel, den Luitpoldpark und den Rosengarten bis
zu den Resten der Salinen. Bei der Hammelburger
Altstadt-Runde konnte man viel Wissenswertes „Von Broterwerb
und Weingenuss“ erfahren. Wegen seiner Lage an einer Furt der
Fränkischen Saale war Hammelburg von strategischer Bedeutung, davon
zeugt die alte Befestigungsanlage. Von den ehemals drei Tor- und elf
Wehrtürmen sind noch der Hüterturm, der Mönchsturm und der Baderturm
erhalten. Wie immer hatte Wanderwart Walter Roth für die
Heimfahrt noch eine Überraschung eingeplant, den Besuch der
Barbarossastadt Gelnhausen, mit der um 1170 in Form einer romanischen
Basilika erbauten Marienkirche, vielen kleinen, teilweise sehr steilen
Gässchen mit wunderschön restaurierten Fachwerkhäusern und dem
Geburtshaus von Johann Phillip Reis, dem Erfinder des Telefons.
Ursula
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