Die 2. Etappe: von Darmstadt-Eberstadt nach Groß-Bieberau

Auch bei der zweiten Etappe am 20. Mai meinte es die Sonne mehr als gut mit den Teilnehmern, unter ihnen wieder Ursula Schmidt und Wolfgang Soine. Nach einem kleinen Rundgang durch Eberstadt kam man über die „Modaubrücke“ zum Kräutergarten hinter dem Rathaus. Direkt gegenüber lädt das „Bienenhotel“ des Eberstädter Odenwaldklubs die Wild-bienen zum Verweilen ein, aber nur „Garni“, wie Heiko Schwedler scherzhaft bemerkte. Begleitet von Manfried Hering und den guten Wünschen des Bezirksverwalter von Eberstadt ging es nun auf dem mit einem weissen Punkt markierten Wanderweg durch das Naturschutzgebiet Kernesbelle, einer Flugsanddüne in der gefährdete Tier- und Pflanzen-arten ein Rückzugsgebiet gefunden haben. Nach Überquerung der L 3098, vorbei an der Zehmühle „In der Mordach“ und dem Reiterhof nahm der Kastenwald die Wanderer auf, die am Friedhof oberhalb von Waschenbach mit gekühlten Getränken erwartet wurden. Hier gab es auch eine Kostprobe der verschiedenen Honigsorten der Eberstädter Imkerfamilie Blößer. Gestärkt ging es schließlich weiter durch Waschenbach, zum gegenüberliegenden Hang mit dem alten Steinbruch, am Vogelbrunnen mit wunderbar kühlen Wasser vorbei, hinauf zur Hohen Straße. Hier bot sich ein herrlicher Blick ins Modautal, nur das Ziel war noch lange nicht in Sicht. Nach Nieder-Modau mußte auch noch Rohrbach durchquert werden, wo am außerhalb gelegenen Friedhof noch einmal Getränke bereitstanden. Durch den Mischwald gelangte man zum Naturparkplatz „Heidekopf“ und von dort an Felder und Gärten entlang, zum Glück nur noch bergab, nach Groß-Bieberau, wo nach ungefähr 16 Kilometern und mehr als vier Stunden Gehzeit das Etappenziel erreicht war. Nach der Schlußrast in einer Gaststätte bei der Tennishalle brachten Busse die rund 100 Wanderer zurück zum jeweiligen Ausgangsort. Eine schöne, angesichts der Temperaturen aber sehr schweisstreibende Wanderung.

Ursula Schmidt

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