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Odenwaldklub erwandert die Grenzen von Haßloch Zur Vorbereitung der jüngsten Wanderung des Rüsselsheimer
Odenwaldklubs nutzte Vorsitzender Wolfgang Soine eine
Parzellenkarte der Gemarkung Haßloch. In dieser Karte hat der
Geometer Welsch 1851 auch die Standorte der ursprünglich 23
Grenzsteine zeichnerisch erfasst hat. Den ersten der noch
vorhandenen gab es gleich am Treffpunkt zu bewundern. Er trägt
das Kur-Mainzer Rad und ist in den Sockel des Hauses Am Burggaben
1 eingemauert. Von dort machten sich die Wanderer auf den Weg zum
Horlachgraben, wo auf einer kleinen Anhöhe ein Dreimärkerstein
die Gemarkungsecken Hassloch, Raunheim und Rüsselsheim markiert.
Gleich daneben steht eine Nachbildung des sagenumwobenen
Ambrosiuskreuzes. Am Ende des Horlachgrabens ging es weiter in
den Ostpark. Hier verläuft die Gemarkungsgrenze am Wildgehege
entlang zum Ostparkweiher, Waldfriedhof zum Einkaufszentrum
Dicker Busch II wo der 1998 festlich eingeweihte Dreiörterstein
steht. Nach einer kleinen Stärkung folgte die letzte Etappe über
den Kepplerring über den Königstädter Grenzweg zurück zum
Ausgangspunkt. Leider sind die meisten Grenzsteine verschollen,
oder Baumaßnahmen zum Opfer gefallen, einige befinden sich im
Museum. Der Königstädter Grenzweg wird durch die Autobahn
durchkreuzt, so dass, ohne große Umwege, von der ursprünglich
8,5 km langen Gemarkungsgrenze nur 7 km erwandert werden konnten.
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