|
|
|
|
|---|---|---|
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
Odenwaldklub unterwegs im VulkanlandWährend in
der Klubhütte kräftig gefeiert wurde nutzte eine Gruppe des
Rüsselsheimer Odenwaldklubs das verlängerte Wochenende für
eine Wanderfahrt in die vulkanische Osteifel. Quartier bezogt man
mitten in deren Herzen, in dem auf dem 200 000 Jahre alten
Lavastrom des Wingertsbeg-Vulkans erbauten, Mendig. Im dortigen
Lava-Dome erlebten die Teilnehmer hautnah die Vielfältigkeit des
Vulkanismus. Der in diesem interaktiven Museum simulierte
Vulkanausbruch brachte nicht nur die anwesenden Kinder zum
Staunen. Vorsichtig befühlte man die scheinbar austretende Lava,
nein, heiß war sie zum Glück nicht. Bei einem anschließenden
Rundgang durch die Freilichtausstellung konnte man sich ein Bild
davon machen wie damals die Grubenarbeiter, die sogenannten
Layer, Basalt abgebaut, ans Tageslicht gefördert und dort
weiterverarbeitet haben. Daran war meist die ganze Familie
beteiligt. Ein Abstieg in den 30 Meter tiefen Felsenkeller
vermittelte einen Eindruck von deren Arbeitsbedingungen. Zwölf
Stundenschichten ohne Tageslicht, bei gerade mal acht Grad C und
ständig tropfendem Wasser, das hielt keiner lange aus. Auch die
Besucher waren froh nach einer Stunde wieder in die strahlende
Sonne zu kommen. Auch bei einer Wanderung um den Laacher See
wurde die Vulkantätigkeit sicht -und hörbar. An seinem Ostufer
blubbern noch heute Kohlendioxidblasen. |